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Literatur — Virtuelles Herbarium Wilhelm Christoph Bochkoltz

 


Ascherson, Paul; Paul Graebner (1899): Synopsis der mitteleuropäischen Flora. Zweiter Band (Erste Abtheilung). Link
Zitiert auf p. 132: A. eu-pratensis [= Alopecurus eu-pratensis] var. glaucus Sonder bei A. a. 2.: «Bochkoltz BV. Brand. III. IV. 289 (1862)» = Verhandlungen des Botanischen Vereins für die Provinz Brandenburg und die angrenzenden Länder, 1862, pp. 289–290.
Zitiert auf p. 231: «Arrh.[enatherum] elatius var. biaristatum [...] Bochkoltz BV. Brand. III. IV. 288 (1862).» = Verhandlungen des Botanischen Vereins für die Provinz Brandenburg und die angrenzenden Länder, 1862, pp. 288–289.
Zitiert auf p. 570: «[Cynosurus echinatus] bei Trier unter Luzerne 1860 (Bochkoltz!)».
Publikationsdatum gemäss p. II: Bogen 9 am 24. Januar 1899.

Bänitz, C. (1865): Beiträge zur Flora des Königreichs Polen.
In: Schriften der Königlichen Physikalisch-Ökonomischen Gesellschaft zu Königsberg. Link
P. 101: «591. Arrhenaterum elatius M. und Koch. An der Kirche in G., Stara Gorzelnia, Ostrowas, P. Var. b. biaristatum Bochkoltz. Mit der Hauptart.»

Blaufuss, Alfred; Hans Reichert (1992): Die Flora des Nahegebietes und Rheinhessens.
Darin Kurzbiographie Bochkoltz: pp. 49–50.

Grantzow, C. (1865): Botanische Bemerkungen — 1. Einige Worte über Carex flava L., Carex Oeder Ehrh. α major Bochkoltz und Carex Oederi β minor Bochkoltz.
In: Verhandlungen des Botanischen Vereins für die Provinz Brandenburg und die Angrenzenden Länder, Siebenter Jahrgang, pp. 204–207. Link

Hand, Ralf; Hans Reichert; Walter Bujnoch et al. (2016): Flora der Region Trier (2 Bände).
Darin Kurzbiographie Bochkoltz: pp. 67–68.

Hoff, Michel; Yvan Brahy (2016): Les Cornouillers (Cornus, Cornaceae) dans l’Herbier de Strasbourg (STR).
In: Evaxiana 2, 48–78. Link
Hierin wird ein Beleg von Cornus mas L. leg. Bochkoltz (1862-03-24, STR-66066) erwähnt.

Hoff, Michel; Françoise Deluzarche; Yvan Brahy (2017): Les spécimens de W.C. Bochkoltz de l’Herbier de l’Université de Strasbourg (STR)
26 octobre 2017.

Hoffmann, H. (1887): Nachträge zur Flora des Mittelrhein-Gebietes. IV.
In: Fünfundzwanzigster Bericht der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde, pp. 57–104. Link
P. 63: «Saxifraga sponhemica Gm. [...] Eifel: Manderscheid, Birresborn (Bochkoltz*).»

Naunheim, Wilhelm Josef (1864): Durch das Nahetal. I.
In: Oesterreichische botanische Zeitschrift, XIV. Jahrgang, Heft 2, pp. 33–50. Link
Zitiert auf p. 36: «Einzelne werthvolle Notizen verdanke ich meinem ausdauernden Freunde, Civil-Ingenieur Bochkoltz in Trier.»
P. 38: «Spergula [...] pentandra L. wurde 1860 in 1 Exemplar von Bochkoltz bei Sobernheim gefunden.»
P. 44: «Cuscuta [...] epilinum Weihe. Birkenfeld, Bochkoltz.»
P. 49: «Eriophorum vaginatum L. Oberstein, Bochkoltz.
latifolium Hoppe. Oberstein, Bochkoltz. [...]
gracile Koch. Oberstein, Bochkoltz.»
P. 50: «Apidium aculeatum Sw. Kirn.
Auf diesen seltenen Farren wurde ich zuerst von Bochkoltz durch die Be,erkung aufmerksam gemacht, dass er meistens in engen, bewaldeten, feuchten Schluchten stehe, da wo weder Sonne noch Mond eindringt. Zum Belege brachte er mir am folgenden Tage welche aus dem Hahnenbach-Thale mit, da ich durch unvorhergesehene Abwesenheit meines Gehilfen an das Haus gebunden war. Einige Wochen später suchte, und fand ich ihn häufig im Meckenbacher-Thale; und vor einiger Zeit brachte ihn meine Lehrling von der dritten Stelle. Sollte er nicht häufig übersehen worden sein, weil er an recht undurchdringlichen nassen Stellen vorkommt? Und wäre es nicht sonderbar, wenn sich diese Theorie des Herrn Bochkoltz nur in Trier und hier bewährte?»

Zur Frage der Autorschaft:
Als Autor ist nur «Naunheim» genannt, und der Beitrag ist mit «Kirn, den 16. März 1863» lokalisiert und datiert (p. 84). In Floristenkreisen des 19. Jh. ist der Name Naunheim gelegentlich erwähnt, so 1852 in den Mitteilungen des Botanischen Tauschvereins in Wien (Oesterreichisches botanisches Wochenblatt, p. 415: «Sendungen sind eingetroffen [...] Vom Herrn Naunheim, in Mandel, mit Pflanzen der Rheinflora»); Mandel ist der Geburtsort von Wilhelm Josef Naunheim (1826–1871).
Naunheim eröffnete, nachdem er zuvor eine Apotheke in Kirn (Nahe) betrieben hatte, 1862 die erste Apotheke in Völklingen (Saar) (siehe: Die Geschichte der Stadt Völklingen).
1870 erwähnt Wirtgen in seiner Flora der preussischen Rheinlande Naunheim als Sammler (siehe p. 28, p. 48 und 118).
Eine Kurzbiographie zu W. J. Naunheim findet sich in Blaufuss & Reichert (1992) p. 71.

Naunheim, Wilhelm Josef (1864): Durch das Nahetal. II.
In: Oesterreichische botanische Zeitschrift, XIV. Jahrgang, Heft 3, pp. 77–84. Link
Zitiert auf p. 83: «[...] nach Oberstein [...] wo [...] zwischen den beiden Ruinen Eriophorum gracile Koch, vaginatum L. und latifolium Hoffmann (nach Bochkoltz!) steht;»
P. 84: «[...] und auf dem nahen Schaumberg nach Bochkoltz Stachis alpina L. und Trifolium striatum L.»

Reichert, Hans (2017): Bochkoltz, Wilhelm Christoph — 1810–1877, Ingenieur — Biographie.
Nicht publiziertes Manuscript.

Schulz, Otto Eugen (1919): Cruciferae-Brassiceae. Pars prima: Subtribus I. Brassicinae et II. Raphaninae.
In: Das Pflanzenreich: regni vegetablilis conspectus. IV.105. (Ed. Adolf Engler). Link
Publikationsdatum: «Ausgegeben am 30. Dezember 1919 [... p. 1:] (Gedruckt Februar–Juli 1919.)»
Hierin wird auf p. 110 eine Bochkoltz-Aufsammlung zitiert: «[p. 108:] 1. B.[rasicella] erucastrum (L.) O. E. Schulz [... p. 110:] bei Trier (Löhr), am Grüneberg (W. C. Bochkoltz) [...]»

Vocke, A.; C. Angelrodt (1886): Flora von Nordhausen und der weiteren Umgegend. [...]. Link
P. 278: «C. flava L. [...] b) lepidocarpa Tsch. (C. lipsiensis Peterm. C. Oederi b. maior Bochkoltz.

von Meyer, Hermann (1857): Reptilien aus der Steinkohlen-Formation in Deutschland.
In: Palaeontographica. Beiträge zur Geschichte der Vorwelt, Sechster Band, pp. 58—218. Link
P. 128: «Archegosaurus latirostris [...] Als Jordan die Versteinerung beschrieb, war sie im Besitz des Hüttendirectors Bochkoltz zu Geislautern, dem Orte, wo Lebacher Erze verschmolzen werden; [...]»

Weicherding, Franz-Josef (2011): Zur Verbreitung, Ökologie und Soziologie von Polycnemum arvense L. (Acker-Knorpelkraut) und Polycnemum majus A. BRAUN (Großes Knorpelkraut) (Chenopodiaceae) im Saarland und in angrenzenden Gebieten.
In: DELATTINIA 37: 31–56. Link
Darin erwähnt: Polycnemum arvense L. leg. Bochkoltz 1859-08-26, «Sandfelder, Fraulautern, Kreis Saarlouis», Herbarbeleg in NHV.


 

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